Rossel-Display

Historie

Das Unternehmen Rossel-Display ist auf kuriose Weise unter schwierigen Bedinungen "geboren" worden. Der Vater des heutigen Firmeninhabers, Herr Herbert Rossel, leitete in den 70er Jahren zusammen mit einem Freund eine 2-Mann-GmbH im Bereich "Kunststoffverarbeitung". Er war ein hervorragender Techniker, sein Partner übernahm den kaufmännischen Teil. Doch die unternehmerische Freundschaft währte leider nicht lange: in 1977 trennten sich beide im Streit. Herbert Rossel begann daraufhin "aus dem Nichts heraus" einen eigenen Betrieb aufzubauen. Die Produktion wurde 1978 in einer Garage in Wüstwillenroth begonnen. Seine Frau Ernestine wurde Inhaberin des Betriebes und kümmerte sich um die kaufmännische Abwicklung. Herbert Rossel entwickelte und baute eigene Tiefziehautomaten mit hohem technischem Niveau, die z.T. heute noch im Einsatz sind.

Der Platz in der Garage reichte jedoch schon sehr schnell nicht mehr aus für die vielen Aufträge, die Herbert Rossel dank seiner hervorragenden Produktqualität und Flexibilität in der Fertigung erhielt. Im Jahre 1980 erwarben Ernestine und Herbert Rossel daher die Fertigungshalle des ehemaligen Drahtwerkes "Lauer" in Lichenroth und begannen den Betrieb" systematisch zu erweitern. Trotz aller Bemühungen gab es zu Beginn der unternehmerischen Tätigkeit herbe Rückschläge. So führte der Zahlungsausfall eines Großkunden das junge Unternehmen fast an den Rand des Ruins. Die Hausbank sperrte die Kreditlinie und die Löhne für die Mitarbeiter konnten nur mit Verzögerung gezahlt werden. Dass Rossel-Display es trotz aller Mühen "geschafft" hat, ist der Zähigkeit und Tatkraft der gesamten Familie zu verdanken, die das unternehmerische Treiben uneingeschränkt unterstützte und auf so manche Annehmlichkeiten zugunsten des Betriebes verzichtete.
 
Heute produziert Rossel-Display in zwei modernen Fertigungshallen und verfügt über 3 Lagerhallen. Eine davon ist das ehemalige Produktionsgebäude des Partners von Herbert Rossel. Dessen Geschäftserfolgt währte nach der Trennung in 1977 nicht mehr lange. Ein Techniker kann sicher nicht ohne Kaufmann auskommen, aber umgekehrt gilt diese Gleichung in Produktionsbetrieben ebenfalls.

Seit Januar 2003 ist Stefan Rossel, der Sohn der Firmengründer, alleiniger Inhaber der Firma, die in "Rossel-Display GmbH & Co. KG" umfirmiert wurde. Zudem wurde für spezielle Fräs- und Klebearbeiten die "Rossel-Display Fräs- und Klebetechnik GmbH" gegründet. Inzwischen ist ein frischer Bürotrakt bezogen worden, die EDV-Technik wurde modernisiert und die Produktionsabläufe wurden (nicht zuletzt im Zuge der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015) transparent optimiert.